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08/01 2017:
Hoyaer Wehr zieht positive Bilanz im Jahresrückblick


Ortsbrandmeister und stellvertretender Gemeindebrandmeister Wilfried Gütz (rechts) mit den Ernannten, Geehrten, Beförderten und Verabschiedeten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hoya

 

Die Ortsfeuerwehr Hoya hielt jetzt ihre Jahreshauptversammlung ab. Hierzu begrüßte Ortsbrandmeister Wilfried Gütz zahlreiche Kameraden, aber auch Gäste aus Politik, Hoyaer Firmen sowie Hilfsorganisationen wie dem THW und dem DRK, sowie die Polizei. In seinem Jahresbericht konnte er eine positive Bilanz ziehen. Derzeit sind 64 Mitglieder in der Einsatzabteilung aktiv, zwölf in der Altersabteilung und die Wehr wird von 214 fördernden Mitgliedern unterstützt. Zusätzlich sind 18 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr Hoya und 25 Kinder aus Hoya von insgesamt 40 Kindern in der Kinderfeuerwehr Hoya/Hilgermissen. Durch die Regelung 63Plus bleibt der Einsatzabteilung ein Kamerad erhalten. Zusätzlich kann die Tagesbereitschaft durch die Zweitmitgliedschaft in der Hoyaer Wehr von vier Mitgliedern aufrechterhalten werden. Hierzu gehören drei Hartje-Mitarbeiter, sowie Saed Arab, der durch die Aktion „Unser Jahr für Kinder“ im Jugendzentrum Hoya auf die Feuerwehr aufmerksam geworden ist und seitdem neben der Bücker Wehr auch in Hoya aktiv dabei ist. Mit 39 Einsätzen gegenüber 81 im Vorjahr war 2016 ein eher ruhiges Jahr. Die Brandschützer meisterten 18 Hilfeleistungen, 9 Brandeinsätze, davon zwei Großbrände und 12 Fehlalarme. An 255 Tagen wurden 8.635 Dienststunden geleistet. Hinzu kommen zwei Übungen, Ausbildungsdienste und Lehrgänge. Unter dem Motto „Unser Jahr für Kinder“ wurden zwölf Monatsaktionen durchgeführt. Gütz bedankte sich bei den Firmenvertretern, die aktive Feuerwehrleute für Einsätze gehen lassen und damit die Tagesbereitschaft stärken, sowie beim THW, dem DRK und der Polizei für die gute Zusammenarbeit. Ab diesem Jahr wird die Feuerwehr Hoya kreisweit, zunächst aber in der Samtgemeinde Hoya eine Ausbildung im Bereich Schaum/Netzmittel mit einer Ausrüstung im Miniaturmaßstab anbieten. Des Weiteren ist für den Sommer eine Sonderausbildung für Flächen- und Waldbrände mit einem Dozenten von der Berufsfeuerwehr Braunschweig geplant. Außerdem wird das Tanklöschfahrzeug (TLF) 8 gegen ein TLF 4000 von der Firma Magirus ersetzt und auch die Rauchmelderaktion für neugeborene Hoyaer Erdenbürger wird es weiterhin geben. Auf der Tagesordnung standen aber auch Ernennungen, Verabschiedungen, Beförderungen und Ehrungen. Jeweils für weitere drei Jahre wurden Sarah Kramer zur Kassenwartin, Guido Krause zum Sicherheitsbeauftragten, Tobias Grimmelmann zum stellvertretenden Gerätewart und Burkhard Trumpke zum Gerätewart ernannt. Burkhard Trumpke wurde zudem als stellvertretender Ortsbrandmeister, sowie Reinhard Endres in die Altersabteilung verabschiedet. Befördert wurden Yvonne Schröder, Marcus Wenzel, Kris Biebrich und Tim Kuhlmann zur Feuerwehrfrau/-mann. Außerdem Sabrina Steding zur Oberfeuerwehrfrau, Andreas Becker und Kay Reinke zum Hauptfeuerwehrmann, sowie Maik Schwanewede zum 1. Hauptfeuerwehrmann. Im Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters beförderte Wilfried Gütz die Hauptlöschmeisterin Petra Guder zur Brandmeisterin, sowie Oliver Endres zum Löschmeister. Geehrt wurden Guntram Borgmann, Alexander Gütz, Tobias Grimmelmann und Jürgen Meschke für die beste Dienstbeteiligung. Karsten Thiele für die 25jährige Mitgliedschaft und Ralf Haasner bekam das Niedersächsische Feuerwehrzeichen für 40 Jahre. Die sieben Leistungsspangenabsolventen aus der Jugendfeuerwehr bekamen die Leistungsspangenbändchen überreicht. Grußworte wurden von Bürgermeisterin Anne Wasner, Leiter der Polizeistation Hoya Detlev Frenzel, Nils Freiherr von Grote vom THW, Walter Matthias von der Feuerwehr Hannover/Linden, Pastor Andreas Ruh, Ortsbrandmeister von Hassel Klaus Staroske, Ortsbrandmeister von Bücken Jan Schumacher, sowie Markus Finkbeiner von der Firma Hartje gesprochen. Sie dankten der Feuerwehr Hoya für die gute Zusammenarbeit und wünschten „ein ruhiges Jahr, in dem die Einsatzkräfte hoffentlich gesund und munter wieder von den Einsätzen nach Hause kommen“.

 

Beförderungen:

Feuerwehrfrau/-mann: Yvonne Schröder, Marcus Wenzel, Kris Biebrich, Tim Kuhlmann

Oberfeuerwehrfrau: Sabrina Steding

Hauptfeuerwehrmann: Andreas Becker, Kay Reinke

1. Hauptfeuerwehrmann: Maik Schwanewede

Löschmeister: Oliver Endres

Brandmeisterin: Petra Guder

 

Geehrt:

beste Dienstbeteiligung: Guntram Borgmann, Alexander Gütz, Tobias Grimmelmann, Jürgen Meschke

für 25 Jahre: Karsten Thiele

für 40 Jahre: Ralf Haasner

 

Text und Bild: M. Thiermann, Pressesprecherin Feuerwehren Grafschaft Hoya

 

10/12 2016:
Weihnachtszipfelmütze statt Feuerwehrhelm


 

Feuerwehr Hoya gewinnt Rewe-Weihnachtswette und wird mit 500 Euro belohnt

 

Samstagmorgen in Hoya. Kurz vor elf Uhr. Beim Feuerwehrgerätehaus herrscht reger Trubel. Motoren laufen, Menschen hasten vom Gerätehaus zu den Fahrzeugen. Die großen Feuerwehrfahrzeuge setzen sich in Bewegung, um wenige Minuten später die Einsatzstelle zu erreichen: Rewe-Markt Hoya.

Dort angekommen treffen sich die Feuerwehrleute mit weiteren, ebenfalls zum Einsatzort geeilten Einsatzkräften. Kurzerhand „entern“ knapp 80 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hoya den Rewe-Markt. Jugendfeuerwehr’ler, Altersabteilung und natürlich Aktive und Unterstützer bilden im Eingangsbereich einen großen Halbkreis. Ausgerüstet mit Weihnachtszipfelmütze statt Feuerwehrhelm und Liederblatt statt Hohlstrahlrohr. Sofort bildet sich eine große Menschentraube um die Einsatzkräfte. Handys werden gezückt und Hälse gereckt. Der Marktleiter Yves Winkler eilt herbei. Er begrüßt die Brandschützer aus Hoya und übergibt das Wort an die stellvertretende Ortsbrandmeisterin Petra Guder. Diese gibt das Signal weiter an Silke Gütz, die mit ihrer „Quetschkommode“, einem Akkordeon, ein Lied anstimmt. Jetzt gilt’s: Die Jugendfeuerwehr Hoya ist angetreten, um sich an der Rewe-Weihnachtswette zu beteiligen. Dabei müssen mindestens 50 weihnachtlich verkleidete Feuerwehr’ler ein von dem Lebensmittelhändler Rewe umgeschriebenes Weihnachtslied zur Melodie von „Morgen, Kinder wird’s was geben…“ singen. Kommen die mindestens erforderlichen 50 Sänger zusammen, winkt der Jugendfeuerwehr eine „Belohnung“ in Höhe von 500 Euro. Diese Aufgabe schafft die Hoyaer Feuerwehr locker! Marktleiter Winkler ist begeistert, als das Lied aus den knapp 80 Kahlen erschallt. Als er Petra Guder einen symbolischen Scheck überreicht ist die Freude auf beiden Seiten groß. „Das ist total super das ihr das geschafft habt“, freut sich Winkler. Auch Petra Guder ist begeistert und stolz auf ihre Kameraden. „Ihr habt supertoll gesungen!“, lobt sie ihre Mannschaft. Anschließend sorgte Winkler mit alkoholfreiem Punsch und Keksen noch für Stärkung.

Die Rewe-Weihnachtswette ist eine Aktion bei der der Handelskonzern jeweils 500 Euro für wohltätige Zwecke spendet, wenn die Wette durch die ausgesuchten Vereine/Institutioen gewonnen wird.

Ihre Teilnahme an der diesjährigen Wette hat die Jugendfeuerwehr einer freundlichen Rewe-Mitarbeiterin, Anja Franz-Kroschinsky, zu verdanken, die die Nachwuchsbarndschützer für die Wette vorschlug. Bei ihr bedankte sich dann auch die Feuerwehr postwendend.

 

Text & Fotos: Anette Steuer

Feuerwehr-Pressesprecherin

 



Bilder zur Weihnachtswette








 



20/10 2016:
Feuerwehr besucht Weserschule


Große Begeisterung löste jetzt die Feuerwehr Hoya aus, als diese der Weserschule einen Besuch abstatteten. Dabei durften die Schüler sogar in den Feuerwehrfahrzeugen einige Runden drehen. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Feuerwehrleute konnten obendrein einige Rollstuhlfahrer, in Rücksprache mit der Schule, die Gelegenheit nutzen mit einem Feuerwehrauto mitzufahren – sehr zur Freude der Kinder. Der besuch lief im Rahmen der Aktion „Unser Jahr für Kinder“ und ermöglichte diesmal den Schülern der Weserschule Feuerwehr zum anfassen zu erleben. In der Aula der Schule versammelten sie sich , um hier alle ihre Fragen loszuwerden.

Das Team um die stellvertretende Ortsbrandmeisterin Petra Guder zeigte und erklärte beispielsweise Strahlrohre und Funkgeräte, aber auch die Schutzanzüge der Feuerwehrleute. Das Thema Feuerwehr ist in der Weserschule Teil des Sachunterrichts und vereinzelt sind auch Schüler in Jugendfeuerwehren aktiv, sodass es keinerlei Berührungsängste gab.

Text/Foto: Anette Steuer (FPS)

 


 

 


08/01 2016:
Schlagkraft der Feuerwehr Hoya erhöht – Zehn neue Mitglieder

 

 

Neuwahlen bei Führungsämtern / Einsatzzahlen zum Vorjahr verdoppelt / Ehrungen & Beförderungen



Die Beförderten und Geehrten mit Ortsbrandmeister Wilfried Gütz (stehend links) Foto: FF Hoya

Hoya – Über Zehn Neueintritte in den aktiven Einsatzdienst darf sich die Stützpunktfeuerwehr um Ortsbrandmeister Wilfried Gütz freuen. Neben Übertritten aus der Jugendfeuerwehr gab es auch zugezogener Brandschützer, die bereits an ihrem alten Wohnort einer Feuerwehr angehörten. Um auch die Tagesbereitschaft in ihrem Arbeitsort abzudecken nutzen zwei Neue die Möglichkeit einer Doppelmitgliedschaft.  „Nicht nur das freiwillige Engagement  sei an dieser Stelle erwähnt, sondern auch die Freistellung durch den Arbeitgeber!“ so Gütz. Nicht nur Privathaushalte können auf die Hilfe der Hilfsorganisationen angewiesen sein, sondern auch Betriebe und Unternehmen.

 

Wie wichtig die Feuerwehren in der Samtgemeinde sind, zeigen die Gegenüberstallungen der Einsatzzahlen. Wurde die Ortswehr Hoya im Jahr 2014 zu 42 Einsätzen gerufen, so waren es im vergangenen Jahr mit 83 Einsätzen fast doppelt so viele. 50 Hilfeleistungseinsätze jeglicher Art, 18 Brände, davon drei Großbrände, sowie 13 Blinde Alarme riefen die freiwilligen Feuerwehrkräfte. Zusätzlich wurden zwei Alarmübungen durchgeführt. Das Einsatzspektrum reichte von Sturmschäden, über Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen,  bis hin zu zwei MANV Einsätzen. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Massenanfall von verletzten Personen.  In 46 Lehrgängen und Seminaren ließen sich die Mitglieder weiterqualifizieren.  An 215 Tagen wurden Dienste, Einsätze und Fortbildungen innerhalb der Ortswehr durchgeführt. Erreicht wurden so rund 8540 Arbeitsstunden.

 

Zwei neue Fahrzeuge, ein Tanklöschfahrzeug (TLF 4000) und ein Mannschaftstransportwagen (MTW) sind ebenfalls in der Jahresplanung 2016, wie die zukünftige Kinderfeuerwehr für den nördlichen Bereich der Samtgemeinde. Diese soll den Kindern ab sechs Jahren aus der Stadt Hoya und der Gemeinde Hilgermissen die Möglichkeit geben den Weg in die Feuerwehr zu finden.

 

Zukünftig wird die Feuerwehr Hoya noch enger mit der Feuerwehr Mehringen zusammenarbeiten. Hier handelt es sich um eine enge Kooperation zwischen den Wehren im Einsatz- und Ausbildungsdienst.

 

Neben den zahlreichen Beförderungen und Ernennungen standen auch personelle Veränderungen in der Führungsschiene an. Wilfried Gütz wurde einstimmig für weitere sechs Jahre im Amt als Ortsbrandmeister bestätigt. Neu an seiner Seite ist die ehemalige Gruppenführerin Petra Guder.  Sie übernimmt das Amt des Stellvertreters, welches bis zur Versammlung von Burkhard Trumpke ausgeführt wurde. Dieser stand aufgrund der Altersgrenze nicht für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Offiziell erfolgt die Ernennung durch den Samtgemeinderat. Als neuer Gruppenführer fungiert Mario Kramer, der durch Oliver Endres als Stellvertreter unterstütz wird.

 

Den Mitgliederstand seiner Wehr bezifferte Ortsbrandmeister Gütz auf 59 Aktive, 13 Alterskameraden und 216 Fördernde. Neue Mitglieder, gerade im aktiven Bereich, sind natürlich jederzeit willkommen. tb

 

Neuzugänge:

Alexander Gütz

Frauke Gütz

Malte Jokiel

Lars Krüger

Kristof Meyer

Claudia Sasse

Yvonne Schröder

Emilia Szynalska,

Marek Tiltz

Marcus Wenzel

 

Ernennung zu Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau

Alexander Gütz, Frauke Gütz, Kristof Meyer, Lars Riedemann, Emilia Szynalska, Marek Tilz

 

Beförderungen:

Sonja Borgmann, Daniel Hatesohl (Oberfeuerwehrmann/frau)

Fred Koppe (Hauptfeuerwehrmann)

Tobias Grimmelmann (1. Hauptfeuerwehrmann)

Markus Finkbeiner (Löschmeister)

Mario Kramer (Oberlöschmeister)

 

Ehrungen:

Edmund Seidel (50-jährige Mitgliedschaft)

 

Übergang Altersabteilung:

Gerhard Pfeiffer

Ewald Radeke

 

Text: T. Becker / FPS Grafschaft Hoya

Foto: FF Hoya


09/01 2015:
Knapp 9.200 Stunden Dienst 2014


 

Viel Arbeit für Brandschützer der Grafenstadt

Jahresrückblick: 42 Einsätze beschäftigten die Hoya Feuerwehrleute 2014

„Das Jahr begann mit einer brennenden Hecke“, begann Ortsbrandmeister Wilfried Gütz seinen Jahresbericht in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hoya. Im Lindenhof begrüßte er zuvor die Feuerwehrmitglieder und viele Gäste aus Politik, Verwaltung, Institutionen und Vereinen.

Als kuriosesten Brandeinsatz des Jahres bezeichnete er einen brennenden Baum auf dem Friedhof. „Mangels Standsicherheit mussten wir den Baum nach den Löscharbeiten fällen“, so Gütz. Des Weiteren berichtete er von nachbarschaftlicher Löschhilfe und ließ auch noch den Einsatz in der Hoyaer Maschsiedlung Revue passieren. „Dabei mussten 26 Bewohner ihre Wohnungen verlassen und teilweise kurzfristig in der THW-Bundesschule und einem Altenpflegeheim untergebracht werden.“ Insgesamt arbeiteten die Hoyaer Brandschützer 42 Alarme ab. „Über das Jahr verteilt kamen 9 179 Stunden Dienst zusammen. 1 010 Stunden davon entfallen alleine auf Einsätze“, berichtet Gütz. „Mit Stand 31. Dezember 2014 umfasst unsere Wehr 51 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 12 in der Altersabteilung und 219 fördernde Mitglieder.“

Übungs- und Ausbildungsdienste standen selbstverständlich auch in diesem Jahr auf dem Dienstplan. Besonders erwähnte Gütz in diesem Zusammenhang die Ausbildung für die Führungskräfte, die vonseiten der Feuerwehr finanziert wurde. „Das war ganz klar gewinnbringend für alle“, so Gütz.

Verkehrssicherungen bei Umzügen und Ordnungsdienste bei Veranstaltungen in Hoya begleiteten die Aktiven im letzten Jahr genauso wie beispielsweise Gefahrgutübungen. Aber auch Lehrgänge auf Samtgemeinde- und Landkreisebene wurden absolviert. Darüber hinaus besuchten Angehörige der Wehr Fortbildungen an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Celle und Loy.

Für 60 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft ehrte der Ortsbrandmeister Manfred Herzog und Horst Kuhlmann.

Eine Überraschung hatte Gütz für Klaus Lange parat. Der ehemalige Jugendwart sammelte in der vergangenen Zeit über 500 Euro für die Jugendarbeit in der Feuerwehr. Auch sonst engagiert sich Lange für die Jugendarbeit in Hoya. Der Ortsbrandmeister überreichte ihm, als Dank, ein Bildband über die Hoyaer Wehr.

Im Rahmen der Versammlung hörten die Anwesenden auch einen positiven und umfangreichen Bericht von Silke Gütz, der die Arbeit der Jugendfeuerwehr darstellte.

Beförderungen

Hauptfeuerwehrfrau: Franziska Hatesohl

Erster Hauptfeuerwehrmann: Gudio Kruse, Guntram Borgmann, Florian Endres, Jürgen Meschke

Ehrungen

25 Jahre: Marco Raschke

50 Jahre: Jürgen Brüggemann, Friedrich Volkmann

60 Jahre: Manfred Herzog, Horst Kuhlmann

Auszeichnungen für gute Dienstbeteiligung

Tobias Grimmelmann, Jürgen Meschke, Guntram Borgmann, Dennis Wöhlke

 

Text & Fotos: A. Steuer (FPS)

 


 

 

24/10 2014:
Fünf Feuerwehren üben Zusammenspiel mit Werkfeuerwehr Smurfit Kappa

Brand einer Lagerhalle mit Papierrollen simuliert



Die Feuerwehrkräfte bringen zusammen mit der Werkfeuerwehr eine Anhängeleiter in Stellung.






Hoya - Ein Feuer in der Versandhalle der ortsansässigen Papierfabrik Smurfit Kappa war am Freitagabend um 18:45 Uhr die Ausgangslage einer Feuerwehreinsatzübung. Bei der Übung stand nicht wie üblich die Schnelligkeit im Vordergrund, sondern die langsame Strukturenbildung zwischen der Werkfeuerwehr und den umliegenden Feuerwehren. Um im Ernstfall schnell und effektiv gegen einen möglichen Brandausbruch anzugehen, ist eine enge Zusammenarbeit unerlässlich. Gerade die für die erste Alarmstufe vorgesehenen Kräfte sind so gesehen neben der Werkfeuerwehr ein Grundstein, auf dem die nachrückenden Kräfte bei einer Alarmstufenerhöhung aufbauen müssen.

 

Die ersteintreffende Werkfeuerwehr baute zunächst einen Erstangriff auf. Nach und nach wurden die für die erste Alarmstufe vorgesehenen Feuerwehren zur Unterstützung aus dem Bereitstellungsraum an die Einsatzstelle gerufen. Diese wurde anschließend in drei Einsatzabschnitte eingeteilt. Da unklar war ob sich noch Arbeiter in der Halle befanden, rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger für den Innenangriff aus. Parallel wurde die

 

Löschwasserversorgung aus mehreren Wasserentnahmestellen aufgebaut. Mitglieder der Werkfeuerwehr Smurfit Kappa machten ihre Kollegen aus den umliegenden Feuerwehren mit den örtlichen Gegebenheiten und vorhandenen Hydranten vertraut. Auch wenn die Weser in unmittelbarer Nähe Unmengen an Löschwasser bietet, müssen erst einmal lange Wegstrecken zurückgelegt werden. Als fest stand, dass sich keine Personen mehr im Inneren der Halle befanden, konzentrierten sich die Kräfte darauf  eine Brandausbreitung zu verhindern. Die Einsatzleitung Ort (ELO) dokumentierte  derweil den Funkverkehr, sowie den, Einsatzverlauf in den drei Abschnitten.

 

Insgesamt nahmen 67 Feuerwehrkräfte aus den Feuerwehren Hoya, Hoyerhagen, Mehringen, Hassel, Bücken und der Werkfeuerwehr an der Einsatzübung teil. Hoyas Ortsbrandmeister Wilfried Gütz und Werkbrandmeister Siegfried Lender zeigten sich in der Nachbesprechung zufrieden mit dem Ablauf. "Auch in naher Zukunft wird das Zusammenspiel intensiviert.", hieß es abschließend von den beiden Verantwortlichen.

 

Text & Fotos: T. Becker / FPS Grafschaft Hoya

 


 


17/10 2014:
Großes Laternenfest


 

Etwa 350 Personen haben am Freitag am Laternenfest der Feuerwehr Hoya teilgenommen. Ein Highlight war der Auftritt von „Sönke – Der Zauberer“. Mit witzigen Sprüchen und Zaubertricks sowie einer Handpuppe begeisterte er Groß und Klein im Feuerwehrhaus.

Als Bühne diente ihm die Ladeklappe eines Feuerwehrautos. Die Jugendfeuerwehr zeigte, wie man Loom-Bänder knüpft. Beim Kinderschminken gab es ebenso einen großen Andrang wie bei Feuerwehrclown Pepe, der zusammen mit der Jugendfeuerwehr Luftballons in lustige Figuren verwandelte. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Musikzug der Grafenstadt Hoya. Bei Einbruch der Dunkelheit setzte sich ein Laternenumzug in Bewegung. Traditionell lief die Jugendfeuerwehr vorweg. Der Musikzug folgte mit den Teilnehmern. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und die Hoyaer Polizei sorgten für einen sicheren Ablauf. „Das Laternenfest wurde vor 20 Jahren von dem Feuerwehrmann Reiner Berger und Norbert Namyslo, vom Hoyaer Musikzug, ins Leben gerufen“, sagte Thomas Guder von der Feuerwehr, der sich abschließend herzlich bei allen Helfern bedankte.

 

Text/Fotos. A. Steuer, FPS

 





















 


 



01/05 2014:
Wilfried Gütz seit über 40 Jahre aktiv im ehrenamtlichen Feuerwehrdienst

 

Stellvertretender Gemeindebrandmeister während Maiausflug geehrt




Gemeindebrandmeister Carsten Meyer (l.) und stellvertretender Gemeindebrandmeister Georg Bühmann (r.) ehrten Wilfried Gütz (2.vl) an der Seite von Burkhard Trumpke


Hoya – Mehr als 40 Jahre ist Wilfried Gütz ehrenamtlich im aktiven Feuerwehrdienst tätig. Während des traditionellen Maiausfluges der Feuerwehr Hoya, erhielt Wilfried Gütz auf dem Hof Dräger in Hassel Überraschungsbesuch von seinen Führungskollegen aus der Samtgemeindefeuerwehr. Zuvor besichtigten die Mitglieder die Dampfmaschine der Eystruper Senffabrik.

 

Gemeindebrandmeister Carsten Meyer und der ebenfalls stellvertretende Gemeindebrandmeister Georg Bühmann ehrten Gütz für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Hoya und überreichten ihm das Niedersächsische Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Am 1. Dezember 1972 trat Wilfried Gütz in die Ortswehr Hoya ein. Er besuchte in seiner Feuerwehrlaufbahn zahlreiche Lehrgänge und Fortbildungen. Schon früh übernahm er Verantwortung in der Stützpunktwehr und bekleidete unter Anderem die Ämter des Gerätewartes, des Gruppenführers, sowie das des Jugendfeuerwehrwartes. Im Jahre 1998 begann dann die Führungslaufbahn mit der Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister an der Seite des damaligen Ortsbrandmeisters Jürgen Brüggemann. Diesen löste Gütz im Jahre 2004 ab. Seit 10 Jahren leitet nun Wilfried Gütz als Ortsbrandmeister, zusammen mit seinem Stellvertreter  Burkhard Trumpke, die Feuerwehr Hoya. Erst im vergangenen Jahr bewies die Ortswehr mit den zahlreichen Jubiläumshöhepunkten, zum 125-jährigen Bestehen, Kameradschaft und Zusammenhalt.

 

In der Samtgemeindefeuerwehr übernahm Wilfried Gütz 2008 parallel zum Amt des Hoyaer Ortsbrandmeisters auch das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Seit der Samtgemeindefusion im Jahre 2011 ist er vorrangig für die Bereiche Fahrzeug- und Gerätebeschaffung, sowie die Koordinierung und Ermittlung der Lehrgänge auf Samtgemeindeebene zuständig.  tb

 

Text & Foto: T. Becker, FPS Grafschaft Hoya



23/03 2014:
"Filmschätzchen" und Spendenübergabe


 

Ein Frühstückskino der besonderen Art erlebten jetzt zahlreiche Besucher des Filmhofs am Sonntagmorgen. Auf dem Programm stand der Jubiläumsfilm der Feuerwehr Hoya, die im vergangenen Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feierte. Anlässlich dieses Geburtstags entstand ein Film, der einen Bogen von den Anfängen der Feuerwehr bis in die Gegenwart spannt.

Darüber hinaus sahen die Kinogänger noch weitere „Filmschätzchen“ aus den Archiven der Brandschützer.

Filmmaterial vom „Weka“-Feuer (Weka: ehemaliges Weserkaufhaus in der Deichstraße) und Bilder aus längst vergangenen „Wettbewerbstagen“.

Darüber hinaus gab es auch eine Foto-Beitrag vom Hartje-Großbrand.

Abschließend verteilte Ortsbrandmeister Wilfreid Gütz Geld an die Jugend- und Kinderfeuerwehren in der Samtgemeinde.

„Wie versprochen kommt der Erlös aus unserem Jubiläumsjahr dem Nachwuchs zugute“, so Gütz.

Auf der großen Bühne des Hoyaer Kinos erhielten die jeweiligen Verantwortlichen große Schecks überreicht.

 

Text & Foto: A. Steuer (FPS)

 


 



03/01 2014:
Start ins Jubiläumsjahr mit dem „Roten Sonntag“


 

„Heute blicken wir auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr zurück“, sagte Hoyas Ortsbrandmeister Wilfried Gütz auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Mit einem tollen Programm feierten die Brandschützer ihr 125-jähriges Bestehen und rückten darüber hinaus zu 78 Einsätzen aus.

Zuerst hörten die zahlreichen Feuerwehrangehörige und Gäste „knackige Fakten“ aus dem Feuerwehrjahr 2013: „Zurzeit verfügt die Freiwillige Feuerwehr Hoya über 57 Mitglieder in der Einsatzabteilung und zehn in der Altersabteilung. Es wurden 294 Dienste geleistet, 78 Einsätze abgewickelt und insgesamt 10 917 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet. In dieser Auflistung sind jedoch noch nicht die Lehrgangszeiten an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) und der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) eingerechnet. Auch die Betreuerzeiten der Jugendfeuerwehr sind nicht in dieser Statistik“, sagt Gütz, bevor er näher auf das abgelaufene Jahr zurückblickte. Das Einsatzaufkommen war, trotz Anstieg der Einsätze, eher „Alltagsgeschäft“ für die Feuerwehr. Belastende Einsätze oder große Schadenslagen, wie 2012, waren 2013 nicht zu verzeichnen. Dafür gab es nach Starkregen, im August, über 40 Einsatzstellen zu bewältigen.

Da die Hoyaer Brandschützer 2013 ihr 125-jähriges Bestehen feierten, gab es eine Vielzahl an Veranstaltungen. Den Auftakt bildete der Weserfrühling, den Gütz augenzwinkernd als „Roten Sonntag“ bezeichnete und damit auf die unübersehbaren Präsentationen der Feuerwehr anspielte. Bei zahlreichen Vorführungen stellte seinerzeit die Feuerwehr ihr Können den Weserfrühlings-Gästen vor.

Viel Spaß hatten die Blauröcke auch bei einem großen Gruppenfoto an der Weser. Darüber hinaus war die Wehr Gastgeber der Samtgemeinde-, Alters- und Tanklöschfahrzeugwettbewerbe. Ein besonderes Geburtstagsgeschenk war die offizielle Indienststellung eines neuen Gerätewagens, der damit ein 32 Jahre altes Vorgängerfahrzeug ersetzt.

Mitten in die Vorbereitungen zu einem Benefizkonzert und dem Festkommers platzte eine unerwartete Nachricht: „Sie sind unter den ersten fünf Feuerwehren des Conrad-Dietrich-Magirus-Preises. Wir erwarten ihr Team am 22. November zur Preisverleihung in Ulm“, so die Jury des renommierten Feuerwehr-Preises. Letztlich reichte es dann doch nicht ganz für eine Platzierung unter den ersten dreien. „Wir erlebten einen tollen Abend bei Preisverleihung“, so Gütz. Das Benefitzkonzert mit dem Niedersächsischen Polizeiorchester und der Festkommers bezeichnete der Ortsbrandmeister als einen vollen Erfolg. „Trotz des doch recht langen Kommers-Abends, fühlten sich unsere Gäste wohl“, resümierte Wilfried Gütz.

Beate Möller-Dumschat und ihr Filmhof-Team sorgte Ende November noch für eine besondere Überraschung, in dem sie die Feuerwehr zur Filmvorführung des eigenen Feuerwehrfilms „Brandheiß“ einlud.

„Das war ein unheimlich aktionsreiches und von Kameradschaft geprägtes Jahr. Vielen Dank an alle, die diese tolle Zeit mitgestalteten und ermöglichten“, bedankte sich Gütz. Im Anschluss an seinen Bericht ehrte er Horst Kuhlmann für 41 Jahre Kassenführung. „Das ist eine ganz besondere Leistung“, würdigte Gütz das jahrzehntelangen Engagement.

In gemütlicher Runde ließen die Brandschützer die Versammlung ausklingen.

 

Text & Foto: A. Steuer (FPS)


 



26/10 2013:
Festkommers als finalen Höhepunkt zum 125. Jubiläum der Feuerwehr Hoya

Partnerwehr aus Polen zu Gast / Ernennungen zum Ehrenbrandmeister




Regierungsbrandmeister Klaus-Dieter Röttger, Edmund Seidel, Ortsbrandmeister Wilfried Gütz, Jürgen Brüggemann, Stellvertretender Ortsbrandmeister Burkhard Trumpke und Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer (v.l.)



Burkhard Trumpke und Wilfried Gütz beim Vortragen der Chronik

Hoya –  Ein ganzes Jahr im Zeichen des 125-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Hoya, fand am Sonnabend in der Sporthalle an der Rudolf-Harbig-Straße seinen Höhepunkt. Zum Kommersabend begrüßte Ortsbrandmeister Wilfried Gütz über 350 Gäste aus Feuerwehr und Politik, darunter den Landrat DetleV Kohlmeier und den Regierungsbrandmeister Rolf-Dieter Röttger.  Besonders freute sich die Ortswehr Hoya über den Besuch einer Abordnung der Feuerwehr aus der 750 Kilometer entfernten  polnischen Partnerstadt Duszniki-Zdrój.

 

Den Einstieg in den Abend machte ein 20 minütiger Film in dem die Mitglieder einen eindrucksvollen Rückblick in die anfänglichen Jahre um 1888 zeigten. Als Drehort dienten die Gassen im Bereich der Martinskirche und des Rathauses. Gezeigt wurde wie vor rund  125 Jahren die Feuerwehr  mittels einer Handdruckspritz  Brände bekämpfte. Auch bot er Film einen Rückblick auf zahlreiche Großbrände in den vergangenen Jahrzehnten, begleitet mit Interviews von Zeitzeugen. Die Chronik der Feuerwehr Hoya wurde in drei Teilen durch Ortsbrandmeister Wilfried Gütz und seinen Stellvertreter Burkhard Trumpke vorgetragen. Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hoya erfolgte am 27. Oktober 1888. Der Erste Hauptmann war zu damaliger Zeit Wilhelm Köster. Die Chronik erzählte von Großbränden Anfang des 20. Jahrhunderts  im Bereich der Deichstraße und dem Einzug der motorisierten Technik mit der ersten Motorspritze im Jahre 1926. Das erste reguläre Löschfahrzeug erhielt die Wehr 1943. Nach und nach entwickelte sich die Freiwillige Feuerwehr. Eine Jugendfeuerwehr wurde im Jahre 1974 gegründet. Immer wieder wurde die Feuerwehr mit Großbränden konfrontiert. Den letzten Großbrand dieser Art verzeichnete die Wehr erst im vergangenen Jahr mit dem Feuer bei der Firma Hartje.

 

Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer zeigte sich beeindruckt von der Erfolgs- und Entstehungsgeschichte. Auch was die Feuerwehr im diesem Jahr auf die Beine gestellt hat sei bewundernswert. Auftakt für die Feierlichkeiten war der Weserfrühling unter dem Motto „Hoya- Brandheiß“. Die Wehr war Gastgeber der Samtgemeinde-, Alters- und Tanklöschfahrzeugwettbewerbe. Auch das Benefiz-Konzert am Vorabend sei vollkommen gelungen, so Detlef Meyer abschließend.  Landrat Detlev Kohlmeier überbrachte Grüße der Kreisverwaltung. Er bewunderte die „starke, solide Kameradschaft“  und bezeichnete die Feuerwehr als eine „Große Familie“. Was  Kameradschaft und Mitglied in der Feuerwehr zu sein heißt, zeigte ein weiterer Film. Dieser zeigte authentisch, wie die Mitglieder in ihrer Freizeit bei jeder Lebenslage alarmiert werden. Vom Einsatzbeginn, bis hin zum Einsatzende wurde den Zuschauern dieses Gefühl vermittelt. Seit Mitte 2011 wurde die Feuerwehr Hoya von  Dorothee und Wolfgang Meyer (WM-Video) aus Bruchhausen-Vilsen bei Diensten und Einsätzen begleitet. Regierungsbrandmeister Klaus-Dieter Röttger gratulierte im Namen des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen und zeigte sich stolz über die Arbeit der Feuerwehren. Mit den Worten „Ihr habt die Messlatte echt hochgesetzt“, bestaunte Kreisbrandmeister die Organisation der einzelnen Events im Jahr. Sehr gelungen fand Hoyas Bürgermeisterin Anne Wasner auch den Weserfrühling bei dem die Feuerwehr Hoya mit den umliegenden Wehren zum Gelingen beigetragen hat. Die Arbeit der Feuerwehr sei unverzichtbar. Weitere Glückwünsche kamen aus den Vorständen der ortsansässigen Vereinen, Institutionen und benachbarten Gemeindefeuerwehren.

 

Eine Überraschung erwartete Jürgen Brüggemann und Edmund Seidel im Verlauf des Festkommerses. Beide wurden durch den Samtgemeindebürgermeister und Ortsbrandmeister Wilfried Gütz zum Ehrenbrandmeister ernannt. Sowohl  Brüggemann, als auch Seidel waren Ortsbrandmeister und haben die Feuerwehr über Jahrzehnte ausschlaggebend geprägt und zu deren Weiterentwicklung beigetragen.

 

Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten Gesangseinlagen im Stil der 20er Jahre in Form von Salonmusik von Hagen Meyer. Als Bauchredner trieb Sönke Runge aus Dörverden den Gästen Tränen in die Augen. In den Pausen spielte die Holtorfer Feuerwehrkapelle. Ortsbrandmeister Wilfried Gütz dankte all denen die zu der Durchführung des Jubiläumsjahres beigetragen haben. Ein besonderer Dank galt den Filmteam WM Video, Vanessa Wolff-Riedemann als Moderatorin, sowie Petra und Thomas Guder für das „Drehbuch“ und die Idee.

 

Hier gelagen Sie zur Chronik der Feuerwehr Hoya

 

Text & Fotos: Timo Becker, FPS Grafschaft Hoya



25/10 2013:
Der rosarote Panther in der Turnhalle









Polizeiorchester begeistert in der Grafenstadt

 

Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten der Feuerwehr Hoya spielte das sinfonische Blasorchester der Polizei Niedersachsen ein begeisterndes Konzert  in der Sporthalle an der Rudolf-Harbig-Strasse.

 

Schmissige Töne, gekonnt dargeboten begeisterte die rund 300 Zuhörer. Beginnend mit einem Stück eines unbekannten französischen Komponisten zeigten die Musiker des Orchesters von Anfang an ihr professionelles Können. Die Solisten überzeugten, wie das gesamte Orchester durchgängig. Die gespielten Melodien, wie zum Beispiel ein Potpourri aus der "lustigen Witwe", von Franz Lehár, zogen die Zuschauer mühelos in ihren Bann. Auf die "Witwe" folgte der "rosarote Panther" und weitere Stücke aus der Feder des weltbekannten Komponisten Henri Mancini. Mancini wurde unter anderem mit Stücken zu Filmklassikern wie zum Beispiel "Frühstück bei Tiffany" und eben dem "Rosaroten Panther" bekannt. Die Musik-Auswahl wurde von den Musikfans mit einem riesigen Applaus belohnt.

Dass man bei der Polizei auch mit einer Schreibmaschine Musik machen kann, bewies eindrucksvoll das nächste Stück: „The Typewriter", dass handwerklich perfekt faszinierte.

Unter der Leitung von Thomas Boger spielte das Orchester, nach dem "Schreibmaschinen-Song", eindrucksvolle Klänge aus dem Musical "König der Löwen".

Die einzelnen musikalischen Beiträge wurden jeweils humorvoll angekündigt und so bekamen die Besucher nicht nur flotte Noten, sondern auch ebensolche Sprüche "auf die Ohren". Andreas Läpke moderierte in charmanter Weise das Konzert und sorgte dabei für manchen Lacher.

Nach einer kurzen Pause machten die Musiker auch gleich "beswingt" mit Benny Godman weiter. Der Solist Gregor Busch an der Klarinette stand, gemeinsam mit dem Polizeiorchester, dem Original in nichts nach. Spätestens jetzt wippte mindestens ein Fuß der zahlreichen Zuhörer. Mit den "Benny Godman Memories" wehte der Wind der "Swingin' Sixtes" durch die Sporthalle, was mit tosendem Applaus belohnt wurde.

Weiter ging es mit den wilden 70ern: "The Seventies" ließ beim Auditorium sicher manche musikalische Erinnerung an diese ungestüme Zeit wach werden. Quasi nebenbei lud Moderator Läpke ein, die gespielten Musikstücke mitzuzählen. Ein kleiner Preis winkte demjenigen, der die richtige Anzahl, es waren 19, erriet.

Mit "Unforgettable", aus dem Jahr 1941, ging es weiter, bevor Finn Großmann am Saxofon "Saxpack" zelebrierte. Der, mit 21 Jahren, derzeit jüngste Musiker im Orchester schuf als Solist eine spannende Atmosphäre in der Turnhalle und zauberte dies Stück für Saxofon und Blasorchester förmlich über die Torlinie, direkt in die Herzen der Zuhörer.

Nach einem tosenden Applaus, für den Solisten und den gesamten musikalischen Abend, durfte natürlich eine Zugabe nicht fehlen. Und so erklang, mit viel Verve, der berühmte Radetzky-Marsch. Mit Standing-Ovations bedankte sich das Publikum bei den Musikern, die sich wiederum mit einer weiteren Zugabe bei ihren Zuhörern bedankten.

Alles in allem gestalteten die mitreißenden Musiker einen absoluten musikalischen Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Hoya.

Mit einer sehr guten Organisation rund um das Konzertgeschehen sorgte die Hoyaer Feuerwehr für ein rundum gelungenes Konzertereignis.

 

Text & Fotos: A. Steuer (FPS)


 



31/08 2013:
"Fun-Tag" mit der Feuerwehr

 

Kopfrechnen, Schlauchkegeln, Klettern oder Torwandschießen. In allen Disziplinen erwiesen sich die Hoyaer Bärenkappen als überlegen. Insgesamt zehn Gruppen traten kürzlich zu den Spaßwettkämpfen „Schlag die Feuerwehr“ an. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum hatte die Feuerwehr Hoya zu diesem ungewöhnlichen Wettkampf eingeladen. Zeitgleich dazu traten 20 Gruppen aus den Reihen der Feuerwehren bei Fahrzeug-Wettkämpfen gegeneinander an. Standen bei den „Schlag die Feuerwehr“-Disziplinen eher Fingerspitzengefühl, Spaß, und Sportlichkeit im Vordergrund, hatten die Fahrzeugbesatzungen feuerwehrtechnische Aufgaben mit Augenmaß zu meistern. Bei beiden Wettbewerben standen die Teamleistungen im Focus.

Die Organisatoren, ein Team rund um den stellvertretenden Ortsbrandmeister Burkardt Trumpke, hatte sich mächtig in Zeug gelegt und den vielen angetretenen Gruppen einen spannenden Tag serviert. Große Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute von Seiten des Technischen Hilfswerks (THW) in Hoya. So stellte die Bundesschule ihr Gelände, mit allen Möglichkeiten, zur Verfügung und der THW-Ortsverein half tatkräftig bei der Ausrichtung des „Fun-Tages“. Alles in allem war es ein rundum gelungener Wettkampftag mit vielen Gästen, die sich zum Teil auch aus den Landkreisen Verden, Diepholz und Heidekreis auf den Weg nach Hoya gemacht hatten. Selbst die anfänglichen kleinen Regenschauer zwischendrin schreckten keinen der Teilnehmer ab.

Die drei Erstplatzierten bei „Schlag die Feuerwehr“: Platz eins: Die Hoyaer Bärenkappenkompanie. Der zweite Platz ging an die Gruppe THW-2 und den dritten Platz sicherte sich der Bürgerverein 1. Viertel.

Bei den Feuerwehrwettkämpfen holte sich das Team Linsburg-2 den ersten Platz und die Gastgeber landeten auf dem zweiten Rang. Die Feuerwehr Asendorf holte sich den dritten Platz.

 

Hier geht es zur Bildergalerie!!

 


Die Wettkampfergebnisse

 

Schlag die Feuerwehr

 

  1. Bärenkappenkompanie
  2. THW 2
  3. Bürgerverein 1. Viertel
  4. FF Hoya
  5. Bürgerverein 3. Viertel
  6. Bürgerverein 4. Viertel
  7. THW Ortsverband
  8. Bürgerverein 2. Viertel
  9. TuS Hoya
  10. Jungschützen Hoya

 

 

Wettbewerbe der wasserführenden Fahrzeuge

  1. FF Linburg 2
  2. FF Hoya
  3. FF Asendorf
  4. FF Eystrup 1
  5. FF Südkampen
  6. FF Erichhagen-Wölpe
  7. FF Linsburg 3
  8. FF Dörverden
  9. FF Heemsen
  10. FF Barme
  11. FF BuBeMe 1
  12. THW Hoya
  13. FF Bücken 1
  14. FF Hassel 2
  15. FF Steyerberg
  16. FF Wienbergen
  17. FF Bücken 2
  18. FF Oyle
  19. FF Hassel 1
  20. FF Schwarme

 


 


16/08 2013:
Fahrzeugübergabe an eine „tolle Familie“

 

Bekommt eine Feuerwehr ein neues Fahrzeug überreicht, ist dies zuallererst ein wichtiger Baustein in der Sicherheit eines Ortes. Kommt dieses Fahrzeug doch allen Bürgerinnen und Bürgern zugute, sollten sie einmal in einer Notlage sein.

In einer Feuerstunde nahm Hoyas Ortsbrandmeister, Wilfried Gütz, nun die Schlüssel für den neuen „Gerätewagen Logistik 2“ (GW-L2) aus den Händen von Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer entgegen. Und so begrüßte Gütz, nicht nur den Samtgemeindebürgermeister sondern auch zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Polizei und Wirtschaft und natürlich der Feuerwehr.

Die Übergabe passt in ein ereignisreiches Jahr für die Hoyaer Brandschützer: „Das Jahr 2013 steht ganz im Zeichen der Feuerwehr und ihrem 125jährigen Jubiläum“, sagte Meyer und weiter: „Die Feuerwehr Hoya ist eine tolle Familie.“  In seiner Rede  lobte Meyer den Einsatz der Feuerwehr, der sich nicht nur auf den Brandschutz beschränkt, sondern auch soziale Aspekte mit einbezieht. „Ihr seid ein starkes Element in der Gesellschaft“, sagte er auch mit Blick auf die Jugendfeuerwehr.

Samtgemeindebrandmeister Carsten Meyer richtete in seiner Ansprache einen großen Dank an die Politik und verantwortlichen Gremien, die die Anschaffung GW-L2 ermöglichten. Er erinnerte daran, dass das Vorgängerfahrzeug 32 Jahre Dienst in Hoya leistete und seinerzeit für 48000 DM angeschafft wurde.

Unterdessen wanderte der überdimensionale, symbolische Schlüssel vom Samtgemeindebürgermeister über Carsten Meyer und Wilfried Gütz, in die bewährten Hände von Burkhard Trumpke. Der Gerätewart und stellvertretende Ortsbrandmeister übernahm damit die Verantwortung für das 220000 Euro teure Fahrzeug.

Der von Ziegler (Rendsburg) aufgebaute GW steht auf einem TGM 13.290 Fahrgestell von MAN. Der 15-Tonner, mit 290 PS, verfügt unter anderem über Allradantrieb, einen Lichtmast und eine geteilte Ladebordwand.  Darüber hinaus ist es möglich, während der Fahrt 1600 Meter B-Schlauch aus dem GW heraus zu verlegen. Neben der feuerwehrtechnischen Normbeladung stehen 9 Rollcontainer für verschiedene Einsatzlagen bereit.

Der GW war jedoch noch nicht das einzige Geschenk für die Feuerwehr. Mit einer weiteren „offiziellen“ Übergabe erhielten die Brandschützer sogar ein Feuerlöschboot (FLB). Mit einer Länge von 110 Zentimetern ist es allerdings um einiges kleiner als der GW, der immerhin 8,50 Meter lang ist. Bei dem FLB das auf den schönen Namen Hoya hört, handelt es sich um ein voll „einsatztaugliches“ Modellboot. Dietrich Dresel hatte es vor über 20 Jahren gebaut und vererbte es nun, zur Freude aller, an die Feuerwehr.

Doch auch das war noch nicht alles: Christian Moeller, von der örtlichen Classic-Tankstelle, hatte ebenfalls noch ein Geschenk mitgebracht. Aus der „Autowasch-Aktion“  der Tankstelle überbrachte er ein ziemlich großes „Flachgeschenk“ (einen Scheck). Die Wasch-Aktion zugunsten der Feuerwehr und eine Dreingabe der Classic-Tankstellen erbrachte eine Gesamtsumme von knapp 1600 Euro.

Dermaßen reich „beschenkt“ lud Ortsbrandmeister Wilfried Gütz seine Gäste zu einem reichhaltigen Grillbüfett ein und in geselliger Runde ließ man gemeinsam den ereignisreichen Tag ausklingen.

 

Text & Fotos: A. Steuer (FPS)

 











 



17/07 2013:
Der neue GW-L2 ist da!!

 

Heute, gegen 17.30 Uhr, war es soweit: Der neue GW-L2 für die Ortsfeuerwehr Hoya traf ein!

Das 15 Tonnen Schmuckstück wurde von Ziegler in Rendsburg aufgebaut und hört in der Samtgemeinde grafschaft Hoya auf den Funkrufnamen 10-68-11.

Fahrzeuglänge: 8,50 m, Höhe: 3,28 m, Breite: 2,55 m.

Der MAN besitzt eine ganze Reihe sinnvoller Features, wie zum Beispiel:

  • Allradantrieb, zuschaltbar
  • Halbautomatisches Getriebe
  • Hydraulischer Lichtmast
  • Signalanlage von Martin
  • 1600 m B-Schlauch, gekuppelt, in den Seitenwänden. Während der Fahrt verlegbar.
  • Ladebordwand, geteilt
  • 9 Rollcontainer "on board"
  • Feuerwehrtechnische Beladung für Öl-Abwehr
  • Feuerwehrtechnische Beladung nach Norm

Das Fahrzeug ist für andere Einsatzarten schnell, mittels der Rollcontainer, umrüstbar.

Hier sind erstmal ein paar Bilder vom Ankunftstag.

(Die Bilder lassen sich mit einem Klick vergrößern!)

 

Text & Fotos: A. Steuer (FPS)










 




19/06 2013:
Kampf dem Dreck!

 

Am 22. Juni stehen die Brandschützer an der Classic-Tankstelle in Hoya, Auf dem Kuhkamp 21, bereit, um die Kundenfahrzeuge vorzuwaschen.

Statt mit einem Strahlrohre und Atemschutz gegen ein Feuer anzutreten, nehmen sie nun den Kampf mit dem Dreck auf.

Von 8 bis 14 Uhr gibt es an diesem Tag die Gelegenheit, das Auto von der Feuerwehr vorwaschen zu lassen. Darüber hinaus stellen die Mitglieder ihre ehrenamtliche Arbeit für Hoya vor.

Diese Aktion steht mit der Aktion „Waschen für die Feuerwehr“ im Zusammenhang. Dabei werden in dem Zeitraum vom 1. bis zum 30. Juni von jeder Autowäsche in der Waschanlage, ein Euro als Spende für die Feuerwehr gesammelt.

 

Text & Foto: A. Steuer (FPS)

 


 



02/06 2013:
Gelungenes Wettkampfwochenende

Feuerwehren traten an - Sieger Hämelhausen und Gandesbergen

 

Ein feuerrotes Wettkampfwochenende liegt hinter der Hoyaer Feuerwehr. Im Rahmen ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten richteten sie die Leistungs- und Alterswettbewerbe aus und viele Zuschauer, unter anderem aus Politik und den Vereinen, waren mit dabei.

Auf der Scheibenwiese trafen sich am Sonnabend 18 Wettkampfgruppen aus der Samtgemeinde Grafschaft Hoya zu den Leistungswettbewerben und am Sonntag 22 Gruppen aus den Landkreisen Nienburg und Diepholz. Bei den Leistungswettbewerben siegte die Gruppe aus Hämelhausen, vor den Wienbergern und der Gandesgerger Gruppe. Die ersten zwölf Feuerwehren qualifizierten sich in Hoya auch für die Kreiswettkämpfe, die in diesem Jahr in Bohnhorst ausgerichtet werden. Der schnellste Schlauchtrupp kam in diesem Jahr aus Hämelhausen. Die Feuerwehr Hoyerhagen verpasste knapp die Qualifikation und erhielt als „Trostpflaster“ ein von der Concordia-Versicherung gespendetes Fass Bier.

Am Sonntag holte sich die Altersgruppe aus Gandesbergen den ersten Platz. Auf Platz zwei kam Eystrup und den dritten Platz landete Kleinenborstel. War es am Sonnabend noch bewölkt, so freuten sich die Teilnehmer und Organisatoren am Sonntag über Sonnenschein. Da es im Vorfeld der Wettkämpfe geregnet hatte, sorgte vorsorglich der THW Ortsverband Hoya mit Fahrzeugplatten für einen festen Stand der Feuerwehrautos und des Maschinisten.

Insgesamt beurteilt Mario Kramer, der mit einem Team der Feuerwehr Hoya die Wettbewerbe auf die Beine stellte, die Veranstaltung als „absolut gelungen“. Einen besonderen Dank spricht er auch den Partnern der Feuerwehrleute aus. „Die Feuerwehr-Frauen haben ein tolles Kuchenbüfett organisiert und auch gleich noch den Service übernommen“, so Cramer. Ein weiterer Dank richtet er auch an alle helfenden Hände, von der Jugendfeuerwehr bis zu den vielen Sponsoren.

 

Eine ausführliche Bildergalerie finden Sie hier...

 

Fotos: Bernd Wente

Text: A. Steuer

 

Text: A. Steuer



 




01/06 2013:
Waschen für die Feuerwehr

 

Wasser und Schaum sind traditionelle Löschmittel.

Doch kann man damit noch viel mehr machen. Zum Beispiel Autos waschen, wie bei der Classic-Tankstelle in Hoya, Auf dem Kuhkamp 21.

Ab heute wäscht die Tankstelle für die Feuerwehr.

Wie das geht? Ganz einfach. Vom 1. bis zum 30. Juni geht von jeder Autowäsche in der Waschanlage, ein Euro in eine Spendendose für die Feuerwehr.

Am 8. und am 22. Juni legen die Feuerwehrleute sogar selbst Hand an, um die Autos vorzuwaschen. Jeweils von 8 bis 14 Uhr gibt es an beiden Tagen die Gelegenheit, das Auto von der Feuerwehr säubern zu lassen. Darüber hinaus stellen die Mitglieder ihre ehrenamtliche Arbeit für Hoya vor.

 

Deshalb: Wer ein sauberes Auto haben möchte und damit etwas Gutes tun will, sollte die Autowäsche in den Monat Juni legen.

 

Text & Foto: A. Steuer (FPS)

 

 





28/04 2013:
Brandheißer Weserfrühling

 

Heißer Start ins Jubiläumsjahr

 

Mit einer vielseitigen „Feuerwehr-Parade“ haben die Hoyaer Brandschützer beim Weserfrühling den Auftakt ihres Jubiläumsjahrs zum 125-jährigen Bestehen gefeiert. „Das war rundherum gelungen“, freut sich Petra Guder von der Feuerwehr.

In der Innenstadt verteilt, standen unübersehbar Feuerwehr-Fahrzeuge. Angefangen bei historischen Handdruck-Spritzen über Drehleitern bis hin zu modernen Fahrzeugen wie einer Hubarbeitsbühne aus Leeste sahen die Weserfrühling-Besucher einen Streifzug durch die spannende Feuerwehr-Geschichte. Doch das war noch längst nicht alles.

Gegen 16.30 Uhr versammelte sich eine große Menschenmenge beim Pavillon der Brandschützer, als die Ziehung des „Grisu-Gewinnspiels“ anstand. Weit mehr als 300 Teilnehmerkarten befanden sich in der Lostrommel. Der Hauptgewinn, eine Digitalkamera, ging an Johanna Raschke aus Hoya.

Am Zwergenbrunnen bot sich Gelegenheit, für ein Foto in die Rolle von Feuerwehrleuten zu schlüpfen. Mehr als 70 einzigartige Bilder entstanden hier in Kooperation mit dem Fotostudio Scholz.

Die Feuerwehrleute zeigten bei Lösch- und Einsatzübungen das breite Hilfsspektrum und ihre moderne Einsatztechnik.

Die Experten des Brandschutzmobils der Versicherungsgruppe VGH informierten rund ums Thema Feuer, und am Centralplatz standen die Feuerwehrangehörigen und ihre Familien in Interviews Rede und Antwort rund um ihr Hobby.

Sven Bäuerle, Ratsherr und Vorsitzender des Bürgervereins viertes Viertel, moderierte diese Gesprächsrunden, bei denen auch die Jugendfeuerwehr zu Wort kam. Mitten in der Besucherschar fanden sich Atemschutzgeräteträger, die in der Stadt unterwegs waren oder als „lebendiges Denkmal“ fungierten.

Mehrere Teams verteilten Gutscheine für „Feuerpatschen“ und alkoholfreie Cocktails und kamen dabei mit den Besuchern ins Gespräch. Vom Centralplatz aus gelangten die Gäste zu den beiden Bootsanlegestellen an der Weserpromenade und am Löschplatz, wo Fluss-Rundfahrten mit Feuerwehr-Booten starteten.

Finanzielle Unterstützung erhielten die Brandschützer von der Fördergemeinschaft. So schenkte sie „ihren“ Feuerwehrleuten unter anderem die flotte Musik der Holtorfer Feuerwehrkapelle und die Gulaschkanone.

„Viele helfende Hände haben diesen tollen Tag möglich gemacht. Das war einfach toll“, zog Petra Guder ein erstes Fazit des „brandheißen“ Weserfrühlings.

 

Eine ausführliche Bildergalerie finden Sie hier...

 



 



04/01 2013:
Ein arbeitsintensives Jahr absolviert und „keine unverantwortliche Bummelei“ in Hoya

 

Als Wilfried Gütz, Hoyas Ortsbrandmeister, ans Rednerpult trat und die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hoya eröffnete, stand er im Lindenhof vor einem vollen Saal. Zu der Zusammenkunft waren neben den Feuerwehrangehörigen auch zahlreiche Gäste, aus Politik, Kirchen und Verwaltung und Vereinen, erschienen.

In seinem Jahresbericht gab Gütz einen Überblick über ein arbeitsintensives Feuerwehr-Jahr. Bei insgesamt 58 Einsätzen leisteten die 59 aktiven Mitglieder 2743 Arbeitsstunden. Dazu kommen die regulären Dienste zur Aus- und Weiterbildung, sodass die Mitglieder in 2012 knapp 10.000 Stunden ableisteten. „Bei den Einsätzen wurden wir in 2012 verhältnismäßig stark gefordert. Aber auch Unfälle mit leider tragischen Ausgängen haben uns physisch wie psychisch einiges abverlangt“, so Gütz in seiner Ansprache. „Auch war einiges an Brandeinsätzen abzuarbeiten – Entstehungs-, Wohnungs-, und Dachstuhlbrände und das Großfeuer bei der Firma Hartje, das seinen Platz in unserer Feuerwehrgeschichte gefunden hat.“ Zur Vorbereitung auf das Feuerwehr-Jubiläum entstand sogar ein Film über die Feuerwehr, der zu den Feierlichkeiten gezeigt werden soll.

Auch die Abteilung der Brandschutzerzieher war sehr aktiv: So führten sie das pädagogische Theaterstück „Lodrian“ in verschiedenen Kindergärten auf und unterrichteten knapp 500 Kinder, entsprechend der Altersklassen, im vorbeugenden Brandschutz.

Einzelne Mitglieder besuchten weiterführende Lehrgänge an den Niedersächsischen Akademien für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) und auf Kreisebene.

Im März absolvierten über 80 Atemschutzgeräteträger aus der Samtgemeinde eine spezielle Ausbildung in der alten Grundschule in Hoya.

Darüber hinaus unterstützen die Hoyaer Feuerwehrleute auch das Technische Hilfswerk bei einem Grundausbildungslehrgang.

In seinem ausführlichen Bericht machte Gütz deutlich wie gut die Zusammenarbeit mit anderen Hoyaern Hilfsorganisationen ist und richtete seinen ausdrücklichen Dank an das THW, die Polizei und den Rettungsdienst, sowie an die befreundeten Feuerwehren. „Wir sind innerhalb unserer Samtgemeinde zu einer großen Feuerwehrfamilie geworden, bei der jedes Mitglied wichtig und kostbar ist“, so Gütz. „Die gute und vor allem kameradschaftliche Zusammenarbeit ist ein gutes Fundament für unsere gemeinsamen Aufgaben und unsere gemeinsame Zukunft.“

Der Ausblick auf das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen der Jubiläumsfeierlichkeiten. Kann die Feuerwehr Hoya doch in diesem Jahr auf eine 125jährige Geschichte zurückblicken. Umso erfreulicher ist es, dass im Jubiläumsjahr der alte Gerätewagen, Baujahr 1981, durch einen modernen Gerätewagen-Logistik ersetzt wird.

Natürlich standen auch Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm der Jahreshautversammlung. Einen besonderen Dank, für seine langjährige Tätigkeit im erweiterten Kommando, richtete der Ortsbrandmeister an Horst Kuhlmann.

Einer der Geehrten, Peter Bracht, hatte zu diesem Anlass ein paar Anekdoten aus der Feuerwehrgeschichte mitgebracht, der bei den Anwesenden für einiges Gelächter sorgte. So las er unter anderem ein Schreiben der Feuerwehrführung aus dem Jahr 1929 vor, in dem sich die Feuerwehr gegen den Vorwurf der „unverantwortlichen Bummelei“ aussprach.

Da im Vorfeld Wilfried Gütz seinen umfangreichen Jahresbericht gehalten hatte, war klar, dass in Hoya keine „unverantwortliche Bummelei“ herrscht. Ganz im Gegenteil: „Feuerwehr ist eine tolle Sache. Und wenn wir alle gemeinsam die Aufgabe – den Schutz unserer Mitbürger – schultern, dann schaffen wir das auch gemeinsam, “ so Wilfried Gütz.

 

Beförderungen

  • Feuerwehrfrau: Sonja Weiß
  • Feuerwehrmann: Dennis Wölke, Daniel Hatesol, Thoren Meschke
  • Oberfeuerwehrfrau: Sandra Steding

Ehrungen

  • Für 40 Jahre Feuerwehr: Dietfried Röpe, Peter Bracht
  • Für 25 Jahre Feuerwehr: Thomas Guder

Ernennungen

  • Gruppenführerin: Petra Guder

Besondere Auszeichnungen

  • Dienstbeteiligung: Florian Endres, Jürgen Meschke

 

Text & Fotos: André Steuer (FPS)






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12/10 2012:
Mit Fackeln und Musik durch Hoya

 

Weit über 100 Teilnehmer ließen sich nicht von vereinzelten Regenschauern aufhalten und kamen zum großen Laternenfest in Hoya. Sie folgten damit der Einladung der Feuerwehr Hoya und des Musikzuges der Grafenstadt, die auch in diesem Jahr für ein stimmungsvolles Laternenfest sorgten.  Im Feuerwehrhaus bekamen alle, die es wollten, beim Schminkzauber ein buntes, fantasievolles Gesicht aufgemalt. Figuren aus Luftballons, eine Malecke und sogar ein Glücksrad rundeten das Startprogramm ab. Bei Einbrechen der Dunkelheit gab der Musikzug gab das Signal zum Aufbruch. Die Jugendfeuerwehr lief an der Spitze des Laternenumzugs und beleuchtete mit ihren Fackeln stimmungsvoll die Stadt. Ihnen folgte der Musikzug der Grafenstadt, der beim Ummarsch für die passenden Rhythmen sorgte. Die Mitglieder der Feuerwehr und Hoyaer Polizeibeamte sorgten auch diesmal wieder für einen sicheren und reibungslosen Ablauf des Umzugs. Mit einer großen Abschlussrunde fand das Laternenfest seinen Ausklang.

 

Text und Fotos: André Steuer (FPS)

 

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31/07 2012:
Feuerwehr-Piraten

 

Ein echter Pirat hat eine Augenklappe und einen Säbel und geht damit auf Kaperfahrt. Klar soweit?

Das war den Kindern soweit klar, als sie jetzt im Rahmen der Ferienkiste der Feuerwehr Hoya einen Besuch abstatteten. Unter dem Motto „Piraten bei der Feuerwehr“ organisierten Guntram Borgmann und Silke Gütz und das Team von der Jugendfeuerwehr Hoya, einen spannenden Nachmittag. 23 Kinder waren dabei, als es daran ging Augenklappen und Säbel aus Pappe zu basteln. Die anschließende „Kaperfahrt“ ging zu Fuß quer durch das Stadtgebiet. Unterwegs galt es Aufgaben zu lösen und sich an einen versteckten Schatz heranzuarbeiten. In einem Garten fanden die Kinder schließlich den Schatz. Nach dieser erfolgreichen „Kaperfahrt“ feierten die Kinder den gefundenen Schatz und die bestandenen Abenteuer bei einem zünftigen Lagerfeuer und Wurst und Marshmallows vom Grill.

 

Text & Foto: A. Steuer (FPS)



 




06/01 2012:
Feuerwehr mit „vollem Programm“

Hoyas Brandschützer absolvierten 51 Einsätze und 249 Dienste

Jahreshauptversammlung der FF Hoya

 

Angefangen bei Strohballen auf der Straße, über brennende Getreidesilos, bis hin zu Sturmschäden, hatte die Feuerwehr Hoya im abgelaufenen Jahr ein „volles Programm“. Auf ihrer Jahreshauptversammlung blickten die Brandschützer auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Zu insgesamt 51 Einsätzen rückten die Brandschützer aus. Davon waren 24 sogenannte Hilfeleistungseinsätze, acht Fehlalarme, drei Übungen und 16 Brandeinsätze. Die Anzahl der Brandeinsätze erreichten damit einen Höhepunkt, bezogen auf die letzten fünf Jahre. Zurzeit sind 55 Männer und Frauen in der aktiven Wehr und 11 Kameraden in der Altersabteilung. 210 fördernde Mitglieder unterstützen die Arbeit. „Euer Einsatz und Engagement war im zurückliegenden Jahr hervorragend, dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, sagt Ortsbrandmeister Wilfried Gütz in seiner Ansprache. Immerhin absolvierten die Hoyaer in 8 726 Stunden 249 Dienste. „Die Dienstbeteiligung ist als sehr gut zu bezeichnen“, so Gütz weiter. Neben Einsätzen, Übungsdiensten und Wettbewerben gab es aber noch weit mehr für die Brandschützer zu tun. Einzelne Mitglieder besuchten über den Dienst hinaus Lehrgänge an den Feuerwehrschulen. Die Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten gehört ebenso zum Betätigungsfeld, wie der Bereich des betrieblichen Brandschutzes, indem die Feuerwehrleute die Ausbildung übernehmen. Mit der Aktion Rauchmelder retten Leben“ beteiligte sich die Wehr an einer bundesweiten Aktion, die Rauchmelder an junge Familien verteilt. Diese Aktion wird auch in diesem Jahr weitergeführt. Selbstverständlich sind die Hoyaer auch dabei, wenn es um die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses geht. Sei es in der Jugendfeuerwehr, oder in der Lehrgangsausbildung auf Kreisebene.

Ehrungen und Beförderungen rundeten die Jahreshauptversammlung ab. Für gute Dienstbeteiligung wurden Silke Gütz, Florian Endres, Markus Finkbeiner und Tobias Grimmelmann ausgezeichnet.

Bei den Beförderungen erhielt Silke Gütz den Dienstrang Erste Hauptfeuerwehrfrau, Nils Trumpke wurde zum Oberlöschmeister und Carsten Röpe zum Löschmeister ernannt.

Burkhard Trumpke wurde für 40 Jahre und Ralph Stöhr für 25 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft geehrt. Nach 47 Jahren aktiven Dienstes verabschiedete Wilfried Gütz Friedrich Volkmann in die Alterskameradschaft.

 

Text: A. Steuer (FPS); 06.01.2012


Eindrücke von der Jahreshauptversammlung Hoya





Fotos: Feuerwehr Hoya


 



25/07 2011:
Mit einfachen Mitteln Leben retten

Eine echte Herzensangelegenheit ist die Rauchmelderaktion der Feuerwehr Hoya für Ortsbrandmeister Wilfried Gütz und seinen Stellvertreter Burkhard Trumpke. Deswegen verschenken sie lebensrettende Rauchmelder. Ihre Zielgruppe sind Kinder aus Hoya, die in diesem Jahr geboren wurden. „Mit dieser Aktion wollen wir so genannte Rauchtote, also Menschen die bei einem Brand durch giftigen Rauch sterben, vermeiden“ so der Ortsbrandmeister. Den Anfang hat bereits eine junge Familie aus Hoya gemacht (wir berichteten). Wilfried Gütz und Burkhard Trumpke hoffen nun, dass sich noch viele Nachahmer finden. Wer sich bei den engagierten Feuerwehrleuten meldet, erhält einen Rauchmelder und einen so genannten „Kinderfinder“. Der laute Alarm eines Rauchmelders warnt die Bewohner eines Hauses vor Brandgefahr und ermöglicht es, sich in Sicherheit zu bringen und Hilfe zu holen. Die „Kinderfinder“ sind stark reflektierende Aufkleber, die von außen an Kinderzimmertüren aufgeklebt werden, und es den Rettungskräften ermöglichen, gezielt nach Kindern zu suchen. Unterstützt wird die Feuerwehr Hoya von Thomas Schreiner von der Concordia Versicherung, der die Rauchmelder zur Verfügung stellt. Die „Kinderfinder“ spendet Jürgen Horstmann von der VGH Versicherung Hoya. Wer an der Rauchmelder-Aktion der Feuerwehr Hoya teilnehmen möchte, kann sich unter der Rufnummer 04251/ 30 66 an den Ortsbrandmeister Wilfried Gütz wenden.

 

Text und Foto: A. Steuer, Feuerwehr-Pressewart (FPS) SG Hoya





Rauchmelder retten Leben

HOYA  In einer besonderen Mission war am Donnerstagabend die Feuerwehr Hoya unterwegs. Ihr Auftrag: Ein Rauchmelder für Charlotte. Ihr Ziel: Das Kinderzimmer der fünf Monate alten Tochter von Michael und Maike Wendt. Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Rauchmelder retten Leben“ installierten Ortsbrandmeister Wilfried Gütz und sein Stellvertreter, Burkhard Trumpke sowie Petra Guder dort einen Rauchmelder und überreichten „Kinder-Finder“.

Bevor es jedoch dazu kam, hatte die Hoyaer Rathausverwaltung, nach Gesprächen mit Wilfried Gütz, Paare angeschrieben, die gerade Eltern geworden sind. Der Ortsbrandmeister setzt damit die bundesweit laufende Rauchmelder-Aktion auch in Hoya um und verteilt kostenlose Rauchmelder und die so genannten „Kinder-Finder“ als Lebensretter an die Eltern neuer Erdenbürger.

Wenn es brennt, können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen. Im Schlaf riecht der Mensch nichts. In der Regel ist bei einem Brand, nicht das Feuer, sondern der Rauch, nach bereits drei Atemzügen, tödlich. Der laute Alarm eines Rauchmelders warnt rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt damit den nötigen Vorsprung, sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Die „Kinder-Finder“ sind stark reflektierende Aufkleber, die von außen Kinderzimmertür aufgeklebt werden. Da Brandrauch aufsteigt, sollten man die Kinder-Finder im unteren Bereich anbringen. Dies erleichtert den Rettungskräften selbst bei großer Rauchentwicklung, die Kinderzimmer schnell zu finden. Gerade Bei Wohnungsbränden verhalten sich Kinder anders als Erwachsene: Sie suchen oft ihr vertrautes Kinderzimmer auf um sich dann in Panik angstvoll zu verstecken. Deswegen ist es wichtig das die Rettungskräfte Kindern gezielt suchen können.

Nach der fachgerechten Montage bedankten sich Michael und Maike Wendt für diese Aktion. Wenn Charlotte demnächst in ihr Kinderzimmer umzieht hat sie bereits einen Lebensretter unter der Zimmerdecke.

Unterstützung für diese Aktion erhielt die Feuerwehr Hoya von Thomas Schreiner, Concordia-Versicherung, der die Rauchmelder zur Verfügung stellte und von Jürgen Horstmann, VGH Versicherung Hoya, der die „Kinder-Finder“ spendete.

Text: A. Steuer, FPS Samtgemeinde Hoya




Stützpunktfeuerwehr zog Jahresbilanz



Die geehrten und beförderten Mitglieder der Hoyaer Wehr mit Ortsbrandmeister Wilfried Gütz (r) sowie von links: Burkhard Trumpke, Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer und Kreisbrandmeister Bernd Fischer


Insgesamt 6797 Dienststunden, darunter alleine 864 Einsatzstunden, leisteten die die aktiven Einsatzkräfte der Hoyaer Ortswehr im vergangenen Jahr zum Wohle und Schutz der Bürger.

 

Ortsbrandmeister Wilfried Gütz legte  bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Hoya seinen Jahresbericht vor. Derzeit zählt die Einsatzabteilung 52 und die Altersabteilung 10 Kameraden. Als förderndes Mitglied fungieren 210 Personen. Unterstützung im Einsatzdienst, hat die Feuerwehr Hoya von zwei Kameraden aus anderen Ortswehren bekommen, die tagsüber  ihren Beruf in der Grafenstadt tätigen. Zu 18 Hilfeleistungseinsätzen jeglicher Art, 9 Brandeinsätzen, sowie 4 Fehlalarmen rückten die Brandschützer im Jahre 2010 aus. Somit beläuft sich die Gesamtzahl auf 31 Einsätze. Gütz berichtete ebenfalls über getätigte Anschaffungen. Neben feuerwehrtechnischen Gerätschaften und Arbeitsmaterialien wurde eine neue Wärmebildkamera für die Samtgemeindefeuerwehren beschafft. Diese ist in Hoya stationiert. In den zahlreichen Ausbildungsdiensten wurden der Umgang und das Arbeiten mit dem Gerät geübt. Des Weiteren befassten sich die Einsatzkräfte intensiv mit der Optimierung von Atemschutzeinsätzen.

 

Zum Hauptfeuerwehrmann beförderte Ortsbrandmeister Gütz die aktiven Einsatzkräfte Oliver Endres und Tobias Grimmelmann. Den Rang des Löschmeisters tragen ab sofort René Altenau und Mario Kramer. In die Altersabteilung und somit aus dem aktiven Feuerwehrdienst wurde Edmund Seidel verabschiedet. Dieser hat über 20 Jahre die Feuerwehr geleitet und geprägt. Als Dank erhielt Seidel ein Fotobuch in Form eines Rückblickes auf seine aktive Zeit in der Ortswehr. Als neue Funktionsträger fungieren Mario Kramer als stellvertretender Gruppenführer, Horst Kuhlmann Kassenführer, Guido Kruse Sicherheitsbeauftragter, Burkhard Trumpke Gerätewart mit seinen Stellvertretern Tobias Grimmelmann und Nils Wohlers. Ein Lob für die beste Dienstbeteiligung erhielten Florian Endres, Jürgen Meschke und Markus Finkbeiner.

 

Neben den Verabschiedungen und Ernennungen standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. So wurden Friedhelm Heise für 25 Jahre und Gerhard Pfeiffer für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.

 

Kreisbrandmeister Bernd Fischer berichtete unter anderem von rückläufigen Einsatzzahlen im Landkreis Nienburg sowie Aktivitäten auf Kreisebene. Der neue Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer erschien ebenfalls zur Generalversammlung. Er freue sich auf die kommende Zusammenarbeit und auf die „inspirierenden Gespräche“ mit den Feuerwehrkameraden in der Gemeinde.

 

Sehr erfreut über die Zusammenarbeit mit der Stützpunktfeuerwehr Hoya zeigte sich das ortsansässige THW und ebenso Dietmar Scholz, Leiter der Hoyaer Polizei. Er sei stolz auf das gute Verhältnis zwischen Feuerwehr und Polizei. Abschließend dankte Gütz den Mitgliedern seiner Wehr für das freiwillige Engagement. Ein besonderer Dank galt seinem Stellvertreter Burkhard Trumpke, welcher ihm unermüdlich zur Seite steht und unterstützt.

 

Text & Foto: Timo Becker / Pressesprecher FF Grafschaft Hoya

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